Hundeschule

Über meine große Schwester Susanne lernte ich die Hundeschule "Lutz und Nadja Lachmann" kennen, die nur 10 Autominuten von unserem Zuhause entfernt liegt, was ich schon einmal als sehr praktisch empfand.

So machte ich mich, schon lange bevor Fietje bei mir war, auf den Weg, um mir ein Bild von den Menschen dort, den Erziehungsmethoden und dem Umgang mit Mensch und Hund zu machen - schließlich wollte ich dort einen Teil meiner Freizeit verbringen und mich mit meinem Hund gut aufgehoben fühlen.

Was mir gleich gut gefiel, war die Tatsache, dass der Ton im Gegensatz zu meiner - zum Teil sicher vorurteilsbehafteten - Vorstellung von Hundeplätzen eher ruhig und leise war. Hunde aller Rassen und Mixe tummelten sich, fingen an zu lernen und wurden nicht durch die Schallwelle des entsprechenden Kommandos ins "SITZ" oder "PLATZ" gebracht...

Das erste Mal auf dem Platz

In der Welpengruppe wurden wir nach dem Alter und der Größe bzw. "Robustheit" des Hundes in verschiedene Gruppen eingeteilt, damit die kleinen Vierbeiner langsam lernen konnten, in die große, weite Welt hinauszustrumpeln.

Jede Stunde begann zunächst mit dem Spiel der Hunde untereinander, was ich als für Welpen gelungen und notwendig empfand. Dann wurde in Mini-Arbeitseinheiten mit der Einführung der Grundkommandos begonnen, die wir unseren Hunden durch Lob und Leckerlies abverlangen sollten.

Die ersten 'schweren Kommandos'

Auch heute noch spielen die meisten Hunde vor der Unterordnung miteinander. Hierbei klinke ich mich seit längerem mit Fietje aus, weil ich möchte, dass er sich auf MICH konzentriert und nicht auf seinen frisch ausgeguckten, potenziellen Spielkumpel.